Grundsätzlich sind die Einbau- und Verlegehinweise des Herstellers (fügen wir jeder Lieferung bei) sowie die der DIN 18318, der ZTV PFLASTER-StB 06 und der MFP 1 zu beachten.
Was ist grundsätzlich bei der Verlegung von Betonpflastersteinen oder -platten zu beachten? Welches Fugenmaterial ist zu verwenden? Was ist beim Randabschluss zu beachten? Welches Gerät setze ich für das Verdichten meiner Pflasterfläche ein? Hier finden Sie Antworten auf viele allgemeine Fragen der Pflasterbauweise.
Darüber hinaus haben für zahlreiche Markenprodukte besondere Verlegehinweise sowie spezielle Verlegeanleitungen » erarbeitet, die Sie unbedingt beachten sollten. Geben Sie diese Hinweise bitte auch an Ihre Verleger weiter.
Grundsätzlich sind die Einbau- und Verlegehinweise des Herstellers (fügen wir jeder Lieferung bei) sowie die der DIN 18318, der ZTV PFLASTER-StB 06 und der MFP 1 zu beachten.
Beton besteht aus den Naturprodukten Kies, Sand und Wasser sowie Zement. Nahezu alle KLOSTERMANN-Flächensysteme werden mit Natursteinvorsatz gefertigt. Dieser Vorsatz besteht bis zu 80 % aus edlen Natursteinkörnungen und Hartgestein-Edelsplitten. Bei farbigen Betonprodukten verwenden wir zudem ausschließlich hochwertige und güteüberwachte Farbpigmente. Auf Grund der weitgehend natürlichen Zuschlagsstoffe können trotz sorgfältiger Beachtung und Kontrolle aller für die Farbgebung wichtigen Einflüsse gelegentlich Farbschwankungen auftreten. Leichte Helligkeitsunterschiede zwischen einzelnen Formaten einer Produktreihe oder auch innerhalb eines Formates aus unterschiedlichen Produktionschargen sind produktionsbedingt nicht vermeidbar und werden in der Regel durch natürliche Bewitterung und Benutzung wieder ausgeglichen.
Farbige und ganz besonders farbnuancierte Betonsteine und -platten müssen vor der Verlegung aus verschiedenen Paketen und im Paket aus verschiedenen Lagen entnommen werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen. Je nach Produktionscharge und Liefermenge kann das Farbspiel in der verlegten Fläche wegen unterschiedlicher, rein zufällig entstehender Farbkonzentrationen in den Paketen variieren. Daher sind die Exponate in unseren Musterständern und -flächen lediglich als unverbindliche Ansichtsexemplare zu sehen, die nur einen kleinen Ausschnitt des tatsächlichen Flächenbildes annähernd demonstrieren können. Geringe optische Abweichungen von Mustern, Ausstellungsstücken und nachträglicher Zukauf der gleichen Art, Form und Farbe begründen somit keine Gewährleistungsansprüche.
Durch Witterungseinflüsse, vor allem bei farbigen Betonprodukten, können Ausblühungen auftreten. Diese weißlichen Flecken entstehen durch die Ablagerung von im Wasser gelöstem Kalkhydrat, das nach Vedunsten des Wassers und Reaktion mit Kohlendioxid der Luft als Calciumcarbonat auf der Steinoberfläche anfällt. Der Gebrauchswert und die Qualität der Produkte werden dadurch nicht beeinflusst. Bei natürlicher Bewitterung und normaler Beanspruchung verschwinden die Ausblühungen wieder.
Streusalze schaden der Umwelt und auch das Aussehen der Flächenbeläge leidet mit den Jahren darunter. Wir empfehlen die Verwendung von Splitt in den Körnungen 1/3 mm bzw. 2/5 mm. Wasserdurchlässig befestigte Verkehrsflächen dürfen nicht mit Tausalzen oder anderen chemischen Auftaumitteln behandelt werden, da das versickernde Oberflächenwasser direkt ins Grundwasser gelangen kann. Verwenden Sie hier einen Splitt der Körnung 2/5 mm, um die Fugen/Poren des Belags nicht zu verstopfen.
Durch unsachgemäße Handhabung von Flächenbelägen aus Beton kommt es häufig zu Transportschäden. Insbesondere durch das Aneinanderschlagen und -reiben an der Baustelle erleiden scharfkantige Steine Kanten bzw. Eckabplatzungen oder Kratzer an der Oberfläche. Daher ist insbesondere beim Abladen und beim Transport zur Baustelle sowie bei der Verlegung auf erhöhte Sorgfalt zu achten und geeignetes Gerät einzusetzen.
Haufwerksporige Steine (geoSTON und greenSTON) sind auf Grund ihres speziellen Gefüges wasser- und luftdurchlässig. Zugleich sind sie, hier insbesondere der Vorsatz aus kleinen Filterkörnungen extrem sensibel. Achten Sie bitte beim Transport auf der Baustelle und bei der Verlegung auf besondere Sorgfalt.
Bei offenkundigen Mängeln ist der Käufer verpflichtet, sofort bei Übernahme der Ware zu reklamieren. Vergleichen Sie daher das gelieferte Material sorgfältig mit den Angaben des Lieferscheins auf Vollzähligkeit und Richtigkeit und prüfen Sie die Ware auf Transportschäden und optische Mängel. Nach dem Einbau können Reklamationen wegen erkennbarer Mängel nicht mehr anerkannt werden.
Bereits im Vorfeld der Lieferung möchten wir sicherstellen, dass unsere Kunden einige grundlegende Kenntnisse über die natürlichen Eigenschaften, die Beschaffenheit und Merkmale von Betonprodukten erhalten. So gibt es bei aller Sorgfalt bei der Produktion und Materialauswahl Faktoren, die das Produkt beeinflussen und nicht ausgeschlossen werden können, z. B. Ausblühungen.
Pflasterbefestigungen sind mehrschichtig aufgebaut. Der typische Schichtenaufbau muss grundsätzlich eingehalten werden, um spätere Schäden an der Pflasterfläche auszuschließen. Der Untergrund muss auf gewachsenem oder gut verdichtetem Boden liegen. Beauftragen Sie daher unbedingt einen Fachbetrieb mit der Bauausführung.

Aufbau der Pflasterfläche, Frostschutzschicht und Tragschicht
Voraussetzung für die richtige Funktionsfähigkeit einer mit Betonpflaster oder Betonplatten befestigten Fläche sind ein gut verdichteter Oberbau und Planum, die mit ihrer Zusammensetzung und Verarbeitung den vorausgesetzten Belastungen und geologischen Verhältnissen entsprechen müssen. Die Schichten des Oberbaus müssen in ihrer Zusammensetzung wasserdurchlässig sein. Damit soll das Ablaufen des Oberflächenwassers, welches durch die Fugen eindringt, bis ins Planum gesichert werden.
Der Oberbau muss ein Gefälle von min. 2 % (bei sickerfähigen Pflasterdecken um 1 %) vom Gebäude weg haben, Abläufe sind an der tiefsten Stelle vorzusehen. Bei undurchlässigen Schichten muss auf geeignete Weise eine Entwässerung (Dränage o. ä.) gewährleistet sein, um Staunässe zu vermeiden.
Wenn die Ableitung des Regenwassers in das Erdreich nicht gewährleistet ist, muss eine Drainage eingebaut werden. So sind bei Garagen mit negativem Gefälle und wenn Wasser von einer gepflasterten Fläche auf die Straße oder in Hausrichtung läuft, Entwässerungsrinnen erforderlich.
Im Handel sind heute Drainagerinnen und Hofabläufe in unterschiedlichsten Größen komplett mit allem notwendigen Zubehör wie Abdeckroste, Anschlussrohre, Geruchsverschluss usw. erhältlich.
Zum Auffüllen des Unterbaus eignen sich grobe poröse Materialien wie Grobkies, Schlacke oder Bauschutt. Da der Unterbau anschließend mit einem Rüttler bearbeitet wird, ist es ratsam, das Material etwas höher aufzuschütten. Es gibt beim Verdichten 1 bis 2 cm nach.
Die Ablaufrinnen verlegt man in einem etwa 10 cm dicken Betonbett mit leichtem Längsgefälle von min. 0,5 % zur Abflussmöglichkeit, damit Wasser und Schmutz nicht stehen bleiben, sondern weitergeleitet werden und Schlamm z. B. in einem Ablauf abgefangen werden kann. Rinnen und Abläufe sollten möglichst einen Anschluss ans Hausabwasser haben.
Die Frostschutz- und Tragschichten sind fachgerecht, entsprechend der zu erwartenden Belastung, auszuführen. Die Bauanweisung gibt die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen in Köln in den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen, RStO 01 sowie in Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau ZTV SoB-StB 04.
Achten Sie darauf, dass insbesondere bei der Tragschicht die Oberfläche mit abgestuftem Material geschlossen wird, da sonst die Gefahr besteht, dass das Pflasterbett in die Tragschicht einrieseln könnte. Das führt zu Verformungen der Pflasterdecke.

Die genaue Markierung der späteren Pflasterfläche gehört zu den wichtigsten Vorarbeiten. Bei Plätzen und Wegen mit gerade verlaufenden Rändern reicht es, die Markierungspflöcke an den Eckpunkten zu setzen. Die Pflöcke müssen tief genug eingeschlagen werden. Die Markierungspflöcke sollten nicht zu nahe am Rand der geplanten Pflasterfläche platziert sein, damit sie bei den weiteren Arbeiten nicht stören.

In Höhe der geplanten Pflasteroberfläche werden dann die Pflöcke mit einer Schnur verbunden. Dabei sollte schon das Gefälle berücksichtigt werden. Die Schnur muss straff gespannt sein und darf an keiner Stelle durchhängen.
Um das Gefälle zu kontrollieren, eignet sich eine 100 cm lange Latte mit einem am Ende aufgenagelten Holzstück, das (je nach Gefälle) 1 oder 2 cm stark ist. Ist die Latte in der Waage, stimmt das Gefälle.

Bei kreisförmigen Rändern wird, wie bei einem Zirkel, vom Kreismittelpunkt mit Hilfe der gespannten Schnur die gebogene Randlinie ermittelt. Wichtig ist, dass sich die Schnur dabei nicht um den Pflock wickelt. Bei Kreislinien setzt man die Markierungspflöcke in kürzeren Abständen.

Zum Abstecken geschwungener Wege wird mit einer Richtschnur die gerade Flucht zwischen Weganfang und -ende markiert. Davon ausgehend werden die gegenüberliegenden rechten und linken Begrenzungspfosten im 90° Grad Winkel gesetzt. Eine Erleichterung beim Abstecken ist eine Abstandslatte, die der Länge der geplanten Wegbreite entspricht und eine Zugabe von
ca. 2 cm hat.

unbefestigter Rand
Bei ausreichend wasserdurchlässigen und bepflanzten Böden kann auf eine betonierte Einfassung verzichten werden, wenn dass Gelände eben ist und das Erdreich ablaufendes Regenwasser schnell genug versickern lässt, so dass keine Ausschwemmungen entstehen. Wichtig ist, dass der Unterbau über die Ränder hinausgeführt wird, so dass der Weg seitlich nicht abkippen kann.


befestigter Rand
Erfüllt das Erdreich die oben genannten Voraussetzungen nicht, sollten die Pflasterränder mit Beton stabilisiert werden, indem das Pflaster mit
einem Betonkeil gestützt wird. An Terrassenrändern oder breiteren Wegen sollte die erste Pflasterreihe zusätzlich in einem Mörtelbett verlegt werden.

Pflasterstein als Randstein
Die Randsteine müssen so gesetzt werden, dass ein seitliches Ausweichen und Absinken der Pflaster- bzw. Plattendecke verhindert wird.
Pflastersteine und Platten weisen kleine Maßtoleranzen auf. Daher ist es zweckmäßig, vor dem Setzen der Randbegrenzung einzelne Pflastersteine bzw. Platten auszulegen, um so einen genauen Abstand zu ermitteln. Einen etwa spatenbreiten, 20 cm tiefen Graben ausheben. Den Aushub bis zur Hälfte mit erdfeuchtem Beton verfüllen und die Oberfläche begradigen. Anschließend die Schnur zwischen den Schnureisen spannen und die Randsteine entlang der Schnur versetzen. Mit dem Gummihammer die Randsteine auf die richtige Höhe in den Beton einklopfen. Auf ganzer Länge innen und außen mit einer Betonschulter verfüllen.
Tiefbord/Palisade als Randstein
Stark belastete Pflaster, z. B. Garagenauffahrten oder Flächen, die an Hänge grenzen, brauchen noch stabilere Ränder. Man stellt sie mit speziellen, einbetonierten Abschlusssteinen her. Abschlusssteine können Tiefbordsteine oder Palisaden sein.
Das Bettungs- und Fugenmaterial muss sauber und frei von verfärbenden Bestandteilen sein. Fugensande mit hohen Mehlkornanteilen begünstigen das Aufsteigen von Feuchtigkeit und führen zu dunklen Rändern. Betonwerksteinplatten, besonders in heller Ausführung, dürfen nicht mit lehmhaltigem Füllsand, Mutterboden oder Mörtelresten verschmutzt werden. Die Fugen sind mit Sand, Kiessand und Brechsand in geeigneten Körnungen zu verfüllen.

In der ZTV Pflaster-StB 06 werden als Material für die Bettung Baustoffgemische 0/4, 0/5, 0/8 und 0/11 mm aufgeführt. Die Bettung sollte eine Dicke von 3-5 cm im verdichteten Zustand aufweisen und über Lehren abgezogen werden. Sie soll den oberen Wert nicht überschreiten, um Verformungen in der Decke unter Lasteinfluss vorzubeugen. Die abgezogene Bettung darf nicht mehr betreten werden und muss schon jetzt dasselbe Quer- und Längsgefälle aufweisen wie die spätere Pflasterdecke.
Das Bettungsmaterial muss so beschaffen sein, dass beim Einrütteln der Steine, d. h. ein Ausgleich der zulässigen Höhentoleranzen der Steine, problemlos möglich ist. Verdichtungsunwilliges Bettungsmaterial kann zu Rüttelschäden an den Pflastersteinen führen.
Die Bettung muss gleichmäßig dick aufgetragen werden. Sie darf nicht dazu dienen, unzulässige Unebenheiten der Tragschicht auszugleichen. Unregelmäßigkeiten in der Dicke des Pflasterbettes können bereits beim Abrütteln zu Verformungen führen, die sich später durch die Verkehrslasten weiter verstärken.

Wegen der Zugabe natürlicher Rohstoffe unterliegen Betonpflastersteine naturgemäß geringen Farbschwankungen.
Verlegen Sie daher die Steine immer aus mindestens drei Paketen und innerhalb des Paketes aus mehreren Lagen gleichzeitig. Dies gilt insbesondere für nuancierte Pflastersteine. So vermeiden Sie großflächige Farbkonzentrationen in der Fläche und erhalten ein harmonisches Gesamtbild.
Die Pflasterverlegung erfolgt grundsätzlich über Kopf, d. h. von der bereits verlegten Fläche aus, so dass das abgezogene Pflasterbett dabei nicht betreten wird. Die Verlegung der Steine erfolgt höhen-, winkel- und fluchtgerecht mit Schnur oder Lehre. Pflastersteine niemals knirsch aneinanderlegen, da sonst die Kanten abplatzen und Fertigungstoleranzen nicht ausgeglichen werden können. Die Ausführung erfolgt nach DIN 18318, Abs. 3.3.2. Bei Wegen sollten die Pflasterreihen quer zur Gehrichtung verlaufen.
Um unnötige Schneidearbeiten im Randbereich zu vermeiden, sollte bei der Pflasterung der Abstand der Randeinfassungen immer auf das Rastermaß der Steine abgestimmt werden. Ist es dennoch erforderlich, Steine zu schneiden, sollte dies gemäß der folgenden Skizzen erfolgen.


Anschluss an schrägverlaufende Randbereiche


Anschluss an Rundungen
Es muss darauf geachtet werden, dass die Seitenlänge des geschnittenen Steines nicht zu klein wird und die Schnittkante noch in der Fläche verlegt wird, d. h. es wird zuerst mit ganzen Steinen umpflastert. Bei gebrochenen Materialien, wie z. B. Naturstein, reicht zum Zerteilen ein Hammer und ein Meißel. Bei Pflastersteinen und Platten werden zum Knacken und Schneiden professionelle Geräte benötigt. Diese können beim Baustofffachhandel ausgeliehen werden. Es empfiehlt sich, alle erforderlichen Passstücke bei Abschluss der Pflasterung zu schneiden und einzusetzen.

Die Fugenbreite muss 3-5 mm betragen (DIN 18318). Der untere Wert darf nicht unterschritten werden, damit eine vollständige Füllung der Fugen erreicht werden kann. Der obere Wert sollte nicht überschritten werden, damit sich das Fugenmaterial gut verfestigen kann. Abstandhalter sind kein Ersatz für das vorgeschriebene Fugenmaß.

Betonpflaster und -platten sind nach DIN 18318 mit Fugenbreiten von mindestens 3 mm zu verlegen, denn die Fuge ist entscheidend für die statische Erhaltung der Pflasterdecke. Die Einhaltung der vorgegebenen Fugenbreite und die nachfolgende genügende Einschlämmung verhindern Beschädigungen von Pflaster und Platten während der Verdichtung der Pflasterdecke und während ihrer Benutzung. Abstandhalter sind kein Ersatz für das vorgeschriebene Fugenmaß.
Als Fugenmaterial werden in der ZTV Pflaster-StB 06 Baustoffgemische 0/2, 0/4, 0/5, 0/8 oder 0/11 mm aufgeführt. Geeignete Körnungen: Sand 0/2 mm bis 0/4 mm oder 2/5 mm oder ein abgestuftes Gemisch aus Brechsand und Splitt 0/3 mm oder 0/5 mm, je nach Fugenbreite.

Nur trockene Flächen dürfen abgerüttelt werden. Der Pflasterbelag sollte vorher sorgfältig gesäubert werden. Vor dem Abrütteln muss die Pflasterfläche ausreichend mit Fugenmaterial eingefugt werden. Überschüssiges Fugenmaterial ist vollständig abzukehren, damit ein Zermahlen des Fugenmaterials und damit eine Verschmutzung der Oberfläche vermieden wird.
Die Fläche ist mit einer leichten Rüttelplatte unter Verwendung einer Plattengleitvorrichtung (Gummi- oder Filzmatte) bis zur Standfestigkeit abzurütteln. Bei Betonwerksteinplatten beachten Sie bitte die speziellen Hinweise. Falls keine seitliche Begrenzung durch Einfassungsteine vorhanden ist, muss die Pflasterfläche vor dem Abrütteln gegen seitliches Auswandern abgesichert werden. Nach dem Rütteln die Fugen nochmals durch Einfegen mit geeignetem Material komplett auffüllen.
Normalverschmutzte Steine können mit einem Straßenbesen, Wasser und eventuellem Einsatz von Schmierseife oder Dampfstrahler gereinigt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen durch Lehm, Mörtelreste, Rost, Algen, Moose, Tierkot oder Flecken von Blättern und Blumen sollten spezielle handelsübliche Reinigungsmittel eingesetzt werden. Diese Oberflächenbehandlungsmittel können farbvertiefend wirken oder aber farbneutral aufgetragen werden. Es ist stets darauf zu achten, dass möglichst keine säurehaltigen Reinigungsprodukte verwendet werden! Säure löst den Stein an der Oberfläche, hierdurch entstehen Rauigkeit und Mattigkeit. Abgesehen davon haben Betonwerksteinplatten auch eine natürliche Selbstreinigung durch die Bewitterung.